Das Osteopathische Zentrum für Kinder in Wien

entstand im Herbst 1998 unter der Schirmherrschaft und nach dem Vorbild des Osteopathic Centre for Children (OCC) in London. Das OCC wurde 1991 von Stuart Korth D.O. gegründet.

Durch großen persönlichen Einsatz erlangten die OsteopathInnen des OCC herausragende Erfolge und einen internationalen Ruf als Spezialisten der Kinderosteopathie.

Wer arbeitet im O.Z.K.?

Ein TEAM von OsteopathInnen mit einer sechsjährigen osteopathischen Grundausbildung und zusätzlich einer zweijährigen Ausbildung speziell für pädiatrische Osteopathie, die durch Aufenthalte im OCC in London mit Supervisionen und Weiterbildungen vervollständigt wurde.

OsteopathInnen, die in der Weiterbildung zur pädiatrischen Osteopathie stehen und mit den speziellen Anforderungen der Kinderosteopathie vertraut gemacht werden.

Welche Ziele verfolgt eine osteopathische Behandlung beim Kind?

Da mit der Geburt eines Kindes der Entwicklungsprozess bei weitem nicht zu einem Abschluss kommt, unterstützt die Kinderosteopathie mit ihren spezifischen Techniken die freie Entfaltung der kindlichen Lebensenergie und des individuellen Potentials, sie korrigiert Blockierungen in Struktur und Funktion und bedient sich dabei ausschließlich der TherapeutInnenhände.

Ziel ist die freie Beweglichkeit aller Körperstrukturen.

Wie erfolgt eine Behandlung?

Am Beginn einer Behandlung steht immer eine ausführliche Anamnese über den Verlauf von Schwangerschaft und Geburt sowie der bisherigen Gesamtentwicklung des Kindes.

Auf der Basis detaillierter anatomischer Kenntnisse und einer äußerst präzisen, geschulten Wahrnehmung seiner/ihrer Hände fühlt sich der/die OsteopathIn in die Beschaffenheit der verschiedenen Strukturen und Gewebe im Körper ein und behandelt dementsprechend. Bereits vom ersten Lebenstag an können und sollten (die) Kinder osteopathisch behandelt werden!

Was sind die häufigsten Indikationen, die im Kindesalter mit Osteopathie sehr erfolgreich behandelt werden können?

Saug- und Schluckprobleme, Reflux, Schreibabies, Schielen, Tubenkatarrh, Paukenhöhlenerguss, chronische Otitis media, Darmkoliken, Bronchitis, Asthma, chronischer Schnupfen, Zahnfehlstellungen, Lernprobleme, Verhaltensstörungen, Schiefhals, Skoliose, Hüftprobleme, rezidivierende Harnwegsinfekte, Obstipation, Autismus, zerebrale Dysfunktionen, verzögertes Wachstum, u. a. m.

Was sind die Ziele unseres Zentrums?

Wir arbeiten mit großem Enthusiasmus an diesem Projekt, um möglichst vielen Kindern aus allen sozialen Schichten, unabhängig von den familiären finanziellen Möglichkeiten die besten Voraussetzungen für einen guten Start ins Leben zu bieten.

Aus diesem Grund wird zur Zeit ein Großteil der Arbeit von unseren OsteopathInnen ehrenamtlich geleistet.

Im ersten Jahr des Bestehens des O.Z.K. konnten wir dadurch 600 Behandlungen an Kindern durchführen. Der große Erfolg und der wachsende Bekanntheitsgrad unseres Projektes machten es notwendig, die Frequenz der Behandlungstage zu erhöhen und eine bleibende Heimat für das O.Z.K. zu finden.

Da nur ein Teil unserer Kosten von den Eltern getragen werden soll, sind wir auf Spenden von Privatpersonen und Firmen angewiesen.

 

Bei Bedarf bieten wir nach Rücksprache auch Gebärdensprache an. (siehe Therapeutin: Petra Gludovatz)

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